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Das Team der Linken Hall/Hohenlohe

Kicken gegen Rassismus - mit der Linken

Wir waren dabei! Das fünfte Integrationsturnier hat im SSV-Stadion in Schwäbisch Hall stattgefunden und wir haben als „Roter Stern Hall“ nach Kräften mitgebolzt. Am Ende waren uns die anderen Teams - ob Spaß-Truppe oder Kampfformation - dann doch überlegen, was aber dem schönen Tag keinen Abbruch getan hat. An die 10 Ethnien in bester Laune auf engstem Raum trotz nicht idealen Wetters war genau das, was wir nach Sachsen-Anhalt gebraucht haben. Denn DAS ist Deutschland. Und wer‘s noch nicht kapiert hat: Tax. the. Rich! Die beste Vorsorge gegen Faschismus ist immer noch sinnvolle Umverteilung. Und Fußball.

DANKE an den Freundeskreis Asyl, das Integrationsmanagement der Stadt Hall und vor allem Sadiq Zartila, der mit seiner Leidenschaft für Fußball und seinem Händchen für Kommunikation das Turnier jedes Mal zu dem macht, was es ist!

Infostand der Linken in Hohenlohe zur Kreistagssitzung mit Sparmaßnahmen.

Demokratie braucht Soziale Gerechtigkeit

Die Linke im Hohenlohekreis diskutierte in Niedernhall die aktuellen Sparvorhaben im Landkreis und auf Bundesebene. Beim ihrem Offenen Treffen diskutierten Linke und Gäste die aktuelle Streichliste von CDU, FWV und AfD im Hohenloher Kreistag. Bei der letzten Sitzung des Kreistags in Waldenburg gab es Proteste aus der Zivilbevölkerung, von Gewerkschaftern und Mitarbeitenden aus Sozialverbänden.
Hintergrund sind die klammen Kassen der Kommunen. Jahrelang wurden Aufgaben von Bund und Land auf die kommunale Ebene abgewälzt, ohne eine entsprechenden finanziellen Ausgleich. Nun sind die Kommunen und Landkreis finanziell am Ende. Hohenlohe muss etwa für das Krankenhaus jährlich in Millionenhöhe aus den kommunalen Kassen zuschießen. Das hat nichts mit dem Krankenhaus zu tun, sondern mit einer bewussten Unterfinanzierung der Grundversorgshäuser durch Entscheidungen auf Bundesebene (etwa das Fallpauschalenssystem, bei dem eine natürliche Geburt für ein Krankanhaus Defizit bedeutet) und die Weigerung des Landes Investitionen, etwa Krankenhausneubauten, zu übernehmen. Im Öhringer Fall übernahm der Landkreis 50 Millionen, die das Land zahlen müsste.
Als Linke halten wir Protest und Gegenwehr für notwendig. Mit dem Ausbluten der Kommunen und insgesamt unseres Sozialstaats wird unsere Demokratie gefährdet. Nicht umsonst war nach Krieg und Faschismus in den neuen europäischen Verfassungen Demokratie und soziale Gleichheit als gegenseitige Bedingung festgeschrieben. 
Was wir nun erleben ist der Abbau des Sozialstaats und damit steigt auch die Gefahr für unsere Demokratie. Die extreme Vermögensverteilung, eine wahnsinnige Aufrüstung und eine zunehmende Preissteigerung für die breite Bevölkerung sorgen aktuell nur für die Stärkung der rechten Kräfte. Als Linke müssen wir daher für den Sozialstaat einstehen.

Offener Treff

Für alle Interessierten in unserem Linke-Büro in der Langen Str. 36 in Schwäbisch Hall um 18 Uhr am 22.10. und 5.11.

Infostand

Unser nächster Infostand kommt demnächst

Mitmachen?

Du willst dich bei dir vor Ort für soziale Gerechtigkei einsetzen? Du willst kommunalpolitisch aktiv werden und uns vor Ort kennenlernen? Dann nimm mit uns Kontakt auf!

Unsere nächsten Termine

Offener Treff in Hall

Offener Treff am 22.10.2026 um 18 Uhr im Linke-Büro in der Langen Straße 36 in Schwäbisch Hall: Durch deine Brille sehen - Wie wir uns gegenseitig wahrnehmen und missverstehen. Trialog ist eine Bewegung von Betroffenen mit psychischen Erkrankungen, Angehörigen und Expert*innen. Mit Matthias Odenwald, Psychiater. Kommt vorbei, alle Interessierten… Weiterlesen

Offener Treff in Hall

Offener Treff im Linke Büro in der Langen Str. 36 in Schwäbisch Hall zum Thema "Sozialabbau und Rechtsruck". Kreisrat Florian Vollert (Heilbronn) berichtet von den verschiedenen Ebenen politischer Entscheidungen und ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen. Weiterlesen

Aktuelles aus dem Landesverband

Vom 18. bis 23. Juli wirbt DIE LINKE mit mehreren Kundgebungen in Baden-Württemberg für Entlastungen für Mieterinnen und Mieter. Mit im Gepäck sind ein großer, aufblasbarer Miethai und ein riesiges Straßenspiel „Die Wohnungssuche“. Die Botschaft ist eindeutig: Miethaie und große Investoren sollen vom Wohnungsmarkt verjagt werden. Angesichts der steigenden Lebensmittel- und Energiepreise braucht es schnelle Entlastungen für Mieterinnen und Mieter. Die Probleme auf dem Wohnungsmarkt verdeutlicht das Straßenspiel „Die Wohnungssuche“. Die Aktion ist Teil der landesweiten Kampagne MIETEN RUNTER mit der DIE LINKE die Landesregierung dazu auffordert, Maßnahmen zu ergreifen, damit die Mieten im Land wieder sinken. „Die steigenden Preise belasten viele Menschen jetzt schon enorm, denn sie kommen obendrauf auf die sowieso schon sehr hohen Mieten in Baden-Württemberg. Für viele Mieterinnen und Mieter gehen jeden Monat weit mehr als ein Drittel des Lohns allein für die Kaltmiete drauf. Wir setzen… Weiterlesen

Während sich der Ministerpräsident Winfried Kretschmann aufgrund des Lehrer*innenmangels für größere Schulklassen ausspricht und die Bertelsmann-Stiftung prognostiziert, dass tausende Pädagog*innen fehlen, um den ab 2030 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung in Kitas und Grundschulen zu bedienen, fordert DIE LINKE in Baden-Württemberg eine politische Offensive zur Bekämpfung der Missstände. Landessprecherin Sahra Mirow sagt dazu: „Die Landesregierung muss jetzt Geld für Angestellte im Bildungsbereich in die Hand nehmen. Kinder verdienen und Eltern verzeihen es nicht, wenn die Politik es sehenden Auges zulässt, dass die Qualität von Unterricht und Betreuung Berg ab geht.“ Statt in acht Jahren schnell Quereinsteiger zu rekrutieren, fordert DIE LINKE eine Garantie für unbefristete Beschäftigungsverhältnisse. In Baden-Württemberg werden jedes Jahr etwa 1.600 Lehrkräfte vor den Sommerferien in die Arbeitslosigkeit entlassen – so viele wie in keinem anderen Bundesland. Jan… Weiterlesen

Im Rahmen eines von der Daimler Truck-Konzernleitung geplanten massiven Sparprogramms soll u. a. der gesamte Karosserierohbau in Mannheim geschlossen und ins Ausland verlagert werden. Dies würde 1.000 Kolleg:innen im Werk Mannheim betreffen und etwa weitere 500 am Standort Ulm. Die Bundestagsabgeordnete Gökay Akbulut hierzu: „Die drohende Verlagerung des Karosserierohbaus wäre eine Katastrophe für die Belegschaft, ihre Familien und auch für Mannheim. Was wir hier bei Evobus erleben, ist der Versuch, die Kosten der verschiedenen Krisen der letzten Jahre nach „Unten“ abzuwälzen. Andere Strategien und tragbare Konzepte für sichere Arbeitsplätze und eine gerechtere Gesellschaft scheinen bei Politik und Wirtschaft derzeit nicht vorhanden.“ Auch Fraktionsvorsitzender der Li.Par.Ti Dennis verurteilt die Pläne der Konzernleitung: „Mannheim und die ganze Region hat in den letzten Jahren leider immer wieder Arbeitsplatzabbau und Werkschließungen hinnehmen müssen. Aber nicht nur die Vernichtung… Weiterlesen

Termine aus Baden-Württemberg

Landesausschuss

11 - 15 Uhr als Präsenz-Treffen (Ort wird noch geklärt). Weiterlesen

Aus für Audi?

Die Krise der Autoindustrie wird auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen. Während Konzerne Dividenden ausschütten und Renditeziele verteidigen,… Weiterlesen

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