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Infostand der Linken in Hohenlohe zur Kreistagssitzung mit Sparmaßnahmen.

Demokratie braucht Soziale Gerechtigkeit

Die Linke im Hohenlohekreis diskutierte in Niedernhall die aktuellen Sparvorhaben im Landkreis und auf Bundesebene. Beim ihrem Offenen Treffen diskutierten Linke und Gäste die aktuelle Streichliste von CDU, FWV und AfD im Hohenloher Kreistag. Bei der letzten Sitzung des Kreistags in Waldenburg gab es Proteste aus der Zivilbevölkerung, von Gewerkschaftern und Mitarbeitenden aus Sozialverbänden.
Hintergrund sind die klammen Kassen der Kommunen. Jahrelang wurden Aufgaben von Bund und Land auf die kommunale Ebene abgewälzt, ohne eine entsprechenden finanziellen Ausgleich. Nun sind die Kommunen und Landkreis finanziell am Ende. Hohenlohe muss etwa für das Krankenhaus jährlich in Millionenhöhe aus den kommunalen Kassen zuschießen. Das hat nichts mit dem Krankenhaus zu tun, sondern mit einer bewussten Unterfinanzierung der Grundversorgshäuser durch Entscheidungen auf Bundesebene (etwa das Fallpauschalenssystem, bei dem eine natürliche Geburt für ein Krankanhaus Defizit bedeutet) und die Weigerung des Landes Investitionen, etwa Krankenhausneubauten, zu übernehmen. Im Öhringer Fall übernahm der Landkreis 50 Millionen, die das Land zahlen müsste.
Als Linke halten wir Protest und Gegenwehr für notwendig. Mit dem Ausbluten der Kommunen und insgesamt unseres Sozialstaats wird unsere Demokratie gefährdet. Nicht umsonst war nach Krieg und Faschismus in den neuen europäischen Verfassungen Demokratie und soziale Gleichheit als gegenseitige Bedingung festgeschrieben. 
Was wir nun erleben ist der Abbau des Sozialstaats und damit steigt auch die Gefahr für unsere Demokratie. Die extreme Vermögensverteilung, eine wahnsinnige Aufrüstung und eine zunehmende Preissteigerung für die breite Bevölkerung sorgen aktuell nur für die Stärkung der rechten Kräfte. Als Linke müssen wir daher für den Sozialstaat einstehen.

Kundgebung in Waldenburg

Zeitgemäße Politik für alle vor Pseudo-Tradition und Sozialabbau!

Nach einem Tag Pause von der Aktion in Künzelsau haben wir uns den rund 250 Protestierenden anlässlich der Kreistagssitzung in Waldenburg angeschlossen und ein starkes Zeichen gegen die menschenfeindlichen, kommunalpolitisch teilweise sehr uninformierten Kürzungsvorhaben des Kreistages im Hohenlohekreis gesetzt.
Das Ergebnis der Sitzung:
Nur vier von 13 rechtswidrigen Beschlüssen werden aufgehoben, die verbleibenden neun werden nun vom Regierungspräsidium geprüft. Weitere strittige und vom Landrat wegen Nachteiligkeit für den Landkreis angefochtene Beschlüsse werden beibehalten und treffen teilweise die Schwächsten in der Gesellschaft - ab jetzt gibt es im Hohenlohekreis keine Integrationsbeauftragten mehr und auch keine Koordinierungsstelle für Integration. Gleichzeitig wurde die Stabstelle für Bürgerschaftliches Engagement aufgelöst.
Als mäßiger Erfolg ist zu bewerten, dass zB die Rückkehrberatung für Geflüchtete und die Fachberatungsstelle für häusliche Gewalt doch fortgeführt werden - für beide Stellen fordert die CDU allerdings Controllings und Zielvorgaben.
Es ist erschütternd, mit welcher realitätsfernen und menschenfeindlichen Haltung die gewählten Vertreter:innen des Kreisrats das ohnehin schon löchrige soziale Netz weiter ausfransen lassen wollen.
Wir Linke stehen unserer Gesellschaft solidarisch zur Seite, lassen uns nicht entmutigen und nutzen den Schwung - jetzt erst recht! Organisiert euch, wehrt euch, kämpft gemeinsam!

Offener Treff

Für alle Interessierten in unserem Linke-Büro in der Langen Str. 36 in Schwäbisch Hall um 18 Uhr am 20.8. und 17.9. und am 11.9. im Niedernhaller Stadthallenrestaurant

Infostand

Unser nächster Infostand ist am 1.8. um 10 Uhr vor dem Alten Rathaus in Künzelsau - kommt vorbei!

Mitmachen?

Du willst dich bei dir vor Ort für soziale Gerechtigkei einsetzen? Du willst kommunalpolitisch aktiv werden und uns vor Ort kennenlernen? Dann nimm mit uns Kontakt auf!

Unsere nächsten Termine

Offener Treff in Hall

Verliebt, verlobt, verhauen - Häusliche und Partnergewalt gegen FLINTA* - Personen Mit Überblick über die aktuellen Zahlen, Beratungsformate, juristische und politische Antworten in der Region sowie Perspektiven zur Täterarbeit. Mit Jenny Sittler 20.8.26 um 18 Uhr im Linke-Büro in der Langen Straße 36 in Schwäbisch Hall Kommt vorbei, alle… Weiterlesen

Offener Treff in Niedernhall

Offener Treff der Hohenloher Linken im Stadthallenrestaurant in Niedernhall am 11.9. ab 18.30 Uhr. Alle Interessierten sind eingeladen. Weiterlesen

Aktuelles aus dem Landesverband

Die Linke fordert, dass die Referendar*innen zum Sommerferienbeginn nicht mehr in die Arbeitslosigkeit geschickt werden. „Während Kultusminister Andreas Jung sich offenbar schon im Ferienmodus befindet und vor dem idyllischen Bodensee per Videobotschaft allen Lehrkräften dankt, beginnt für Referendar*innen nun die Arbeitslosigkeit. Obwohl der Minister versprochen hatten, diese unwürdige Praxis zu beenden,“ erklärt Elwis Capece, Landessprecher Linken in Baden-Württemberg. „In keinem anderen Bundesland werden Referendar*innen in den Sommerferien in die Arbeitslosigkeit gezwungen, bevor sie zum Schuljahresbeginn regulär eingestellt werden. Diese Praxis ist entwürdigend für unsere zukünftigen Lehrkräfte und muss endlich beendet werden!“ Weiterlesen

Die Linke unterstützt die Forderung des Landkreistags, den Kommunen über die Strukturkomponente der Schuldenbremse zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen und ruft zur Demonstration „Kommunen am Limit“ in Stuttgart auf. „Die Kommunen sind am Limit! Grün-Schwarz darf die Finanznot der Kommunen nicht länger ignorieren. Durch die Lockerung der Schuldenbremse könnte das Land den Landkreisen, Städten und Gemeinden zwei Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Wir unterstützen die Forderung von Landkreispräsident Brötel, die sogenannte Strukturkomponente zu nutzen, um die Kommunen zu entlasten. Wir rufen auf zur Beteiligung an der Demonstration des Bündnisses „Kommunen am Limit“ am Samstag, 18. Juli um 12 Uhr auf dem Schloßplatz in Stuttgart,“ erklärt Sahra Mirow, Landessprecherin der Linken. Weiterlesen

Die Linke Baden-Württemberg unterstützt anlässlich der Warnstreiks vor der dritten Verhandlungsrunde die Forderungen der streikenden Beschäftigten an den Unikliniken. Durch die GKV-Reform darf es zu keiner Verschlechterung der Arbeitsbedingungen an den Kliniken kommen. „Keine Kürzungsorgie auf dem Rücken der Beschäftigten und Patient*innen! Wir unterstützen die Forderungen der streikenden Beschäftigten an den Unikliniken. Die GKV-Reform der Bundesregierung bedroht die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und damit unsere Gesundheitsversorgung. Wir stehen konsequent an der Seite der Beschäftigten, denn für eine gute Gesundheitsversorgung braucht es gute Arbeitsbedingungen und ordentliche Lohnerhöhungen!“ erklärt Sahra Mirow, Landessprecherin der Linken. Weiterlesen

Termine aus Baden-Württemberg

Samstag, 26. September 2026, 11:55 Uhr Stuttgart, Schloßplatz Freiburg, Stühlinger Kirchplatz Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine… Weiterlesen

Die Bundesregierung plant die massivsten Angriffe auf unseren Sozialstaat seit der Agenda 2010: Sie will an unserer Gesundheit und Pflege sparen, hart… Weiterlesen

Landesausschuss (Online)

11 - 15 Uhr als Online-Treffen. Mitgliederöffentlich. Anmeldung über Landesgeschäftsstelle. Weiterlesen

Veranstaltungsort Universität Freiburggenauer Veranstaltungsort wird noch bekannt gegebenFreiburg  Zeit 09.10.2026, 10:00 - 10.10.2026, 18:00 Uhr … Weiterlesen

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