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FLINTA in der Linken Hall

Offener Treff zum Thema häusliche und Partner-Gewalt gegen FLINTA-Personen

Am 20.8. fand im Parteibüro in der Lange Straße in Schwäbisch Hall ein Offener Treff zum Thema „Häusliche und Partnergewalt gegen FLINTA-Personen“ statt.

Der Impulsvortrag von Jenny Sittler beinhaltete aktuelle Zahlen zu häuslicher und Partnergewalt sowie umfassende Informationen zur aktuellen Gesetzeslage in Deutschland und damit zur konkreten Umsetzung der Istanbul-Konvention von der Bundes- bis auf die kommunale Ebene in Schwäbisch Hall.
Schon bei der Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass fast alle Anwesenden, weiblich wie männlich gelesen, selbst schon einmal Partner- oder häusliche Gewalt erlebt hatten.

Die tiefe, gesamtgesellschaftliche Dimension des Problems ist überdeutlich. Die Linke setzt sich konsequent dafür ein, Betroffenen und Angehörigen eine Stimme zu geben und den Ausbau von psychologischen Fachberatungsstellen, Frauenhäusern und juristischen Handlungsräumen voranzubringen.

Infostand der Linken in Hohenlohe zur Kreistagssitzung mit Sparmaßnahmen.

Demokratie braucht Soziale Gerechtigkeit

Die Linke im Hohenlohekreis diskutierte in Niedernhall die aktuellen Sparvorhaben im Landkreis und auf Bundesebene. Beim ihrem Offenen Treffen diskutierten Linke und Gäste die aktuelle Streichliste von CDU, FWV und AfD im Hohenloher Kreistag. Bei der letzten Sitzung des Kreistags in Waldenburg gab es Proteste aus der Zivilbevölkerung, von Gewerkschaftern und Mitarbeitenden aus Sozialverbänden.
Hintergrund sind die klammen Kassen der Kommunen. Jahrelang wurden Aufgaben von Bund und Land auf die kommunale Ebene abgewälzt, ohne eine entsprechenden finanziellen Ausgleich. Nun sind die Kommunen und Landkreis finanziell am Ende. Hohenlohe muss etwa für das Krankenhaus jährlich in Millionenhöhe aus den kommunalen Kassen zuschießen. Das hat nichts mit dem Krankenhaus zu tun, sondern mit einer bewussten Unterfinanzierung der Grundversorgshäuser durch Entscheidungen auf Bundesebene (etwa das Fallpauschalenssystem, bei dem eine natürliche Geburt für ein Krankanhaus Defizit bedeutet) und die Weigerung des Landes Investitionen, etwa Krankenhausneubauten, zu übernehmen. Im Öhringer Fall übernahm der Landkreis 50 Millionen, die das Land zahlen müsste.
Als Linke halten wir Protest und Gegenwehr für notwendig. Mit dem Ausbluten der Kommunen und insgesamt unseres Sozialstaats wird unsere Demokratie gefährdet. Nicht umsonst war nach Krieg und Faschismus in den neuen europäischen Verfassungen Demokratie und soziale Gleichheit als gegenseitige Bedingung festgeschrieben. 
Was wir nun erleben ist der Abbau des Sozialstaats und damit steigt auch die Gefahr für unsere Demokratie. Die extreme Vermögensverteilung, eine wahnsinnige Aufrüstung und eine zunehmende Preissteigerung für die breite Bevölkerung sorgen aktuell nur für die Stärkung der rechten Kräfte. Als Linke müssen wir daher für den Sozialstaat einstehen.

Offener Treff

Für alle Interessierten in unserem Linke-Büro in der Langen Str. 36 in Schwäbisch Hall um 18 Uhr am 22.10. und 5.11.

Infostand

Unser nächster Infostand kommt demnächst

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Unsere nächsten Termine

Offener Treff in Hall

Offener Treff am 22.10.2026 um 18 Uhr im Linke-Büro in der Langen Straße 36 in Schwäbisch Hall: Durch deine Brille sehen - Wie wir uns gegenseitig wahrnehmen und missverstehen. Trialog ist eine Bewegung von Betroffenen mit psychischen Erkrankungen, Angehörigen und Expert*innen. Mit Matthias Odenwald, Psychiater. Kommt vorbei, alle Interessierten… Weiterlesen

Offener Treff in Hall

Offener Treff im Linke Büro in der Langen Str. 36 in Schwäbisch Hall zum Thema "Sozialabbau und Rechtsruck". Kreisrat Florian Vollert (Heilbronn) berichtet von den verschiedenen Ebenen politischer Entscheidungen und ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen. Weiterlesen

Aktuelles aus dem Landesverband

Die LINKE spricht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die am 10.7. in Stuttgart gegen die Kürzungen von Grün-Rot demonstriert, ihre Solidarität aus. Die GEW protestiert zurecht gegen die Streichung von 11.600 Stellen bis zum Jahr 2020. Andere Kürzungen, wie der Wegfall der Hausaufgabenbetreuung an Gymnasien werden die alte Selektivität des Bildungssystems befördern. "Statt des versprochenen Bildungsaufbruchs spart Grün-Rot die Bildung kaputt. Der Abbau so vieler Lehrerstellen ist mit der versprochenen individuellen Betreuung jedes Kindes, mit Gemeinschaftsschule und Inklusion nicht vereinbar", klagt Edmond Jäger vom Landesvorstand der LINKEN. Die LINKE begrüßt außerdem, dass die GEW mit einem Warnstreik für die tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften kämpft. Vor dem Regierungswechsel hatten Grüne und SPD versprochen sich im Bundesrat für diese einzusetzen, heute wollen sie nichts mehr davon wissen. Bis heute verdienen angestellte Lehrer um ein Drittel weniger als… Weiterlesen

Beim neuen bundesweite Mieten- und Immobilienranking I/2013, sind mit Stuttgart und Freiburg zwei baden-württembergische Städte unter den Top 10. "Diese Platzbelegungen sind nur die Spitze des Eisberges der Mietpreisentwicklung der letzten Jahre. Leider werden aus dieser Entwicklung nicht die richtigen Schlüsse gezogen", so MdB Karin Binder, Bundestagsabgeordnete der LINKEN aus Baden-Württemberg. Und weiter "In den meisten Gemeinden ist das Grundproblem zwar bekannt, wird jedoch aus sozialpolitischer Sicht falsch beantwortet. In der Studie heißt es 'Selbst vom geförderten Wohnungsbau profitiert allenfalls die untere Mittelschicht. Für Niedrigverdiener bleibt selbst der subventionierte Neubau zu teuer'. Die Ausweisung von privat finanzierten Neubauprojekten - auch ganzer Stadtteile, wie in Freiburg - ist daher die falsche Antwort. Der öffentliche verkündete Kampf gegen Mietpreissteigerungen verkommt so zum Vehikel privater Bauinteressen, was BürgerInnen mit kleinen Einkommen kaum was… Weiterlesen

Die Bildungspolitik des Landes steht weiter zu Recht in der Kritik. „Wer das faktische zweigliedrige Schulsystem einführt, ohne das dreigliedrige wirklich abzuschaffen, verschärft die soziale Selektion noch weiter“, erklärt Gregor Mohlberg, Mitglied im Landesvorstand der LINKEN Baden-Württemberg, angesichts der aktuellen Übertrittszahlen der GrundschülerInnen. Und weiter:  „Die Hauptschulen werden als Schulform von den Eltern nicht mehr angenommen, stattdessen verlagern sich jetzt viele bildungspolitischen Problemstellungen in die überlasteten Realschulen, bzw. Gemeinschaftsschulen. Die bestehenden Hauptschulen bluten mit samt ihren verbliebenen SchülerInnen langsam aus.“ „Richtig wäre es, ganz aus dem gegliederten Schulsystem auszustiegen und ein personell und pädagogisch untersetztes Gesamtschulsystem aufzubauen, das alle SchülerInnen optimal fördert. In der Zwischenzeit müssen die bestehenden Schulen des gegliederten Schulsystems optimal ausgestattet werden. Sie dürfen nicht aus… Weiterlesen

Termine aus Baden-Württemberg

Unsere zweite landesweite Konferenz zum bundesweiten Programmprozess findet zum Thema Friedenssicherung am 07.11. in Mannheim statt. Weitere Infos… Weiterlesen

Landesausschuss

11 - 15 Uhr als Präsenz-Treffen (Ort wird noch geklärt). Weiterlesen

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